Modellflugverein Bassersdorf

Modellflugzeug-Ausstellung in Opfikon.


Ein kleiner Rückblick

In der Galerie Dorfträff in Opfikon stellen üblicherweise Künstler ihre Bilder oder Skulpturen aus. Vom 8. bis 29. November waren für einmal ganz besondere Kunstwerke zu sehen, solche die fliegen können. Bei den ausstellenden „Künstlern“ handelte es sich mehrheitlich um Mitglieder des MFV-Bassersdorf sowie um verschiedene Modellbauer aus der weiteren Umgebung der Region.

Die Ausstellung sollte einerseits die Vielseitigkeit des Modellfluges einem breiten Publikum zugänglich machen und andererseits die Galerie Dorfträff mit ganz neuen Inhalten aufmischen.

Renaud Joye, der die Ausstellungen organisiert und koordiniert, legte mit seiner Idee bereits im Januar 2015 den Grundstein für einen spannenden und gelungenen Anlass. Erfreulich viele Vereinsmitglieder und andere Modellbauer gaben ihre kostbaren Modelle in die Obhut der Ausstellung, trotz einer gewissen Skepsis, ob sich die Modelle in den relativ kleinen Räumen auch schön präsentieren würden.

Insgesamt über 60 Modelle konnten so präsentiert werden und es waren alle Sparten des Modellflugs vorhanden, vom Oldtimermodell bis zu modernsten Fluggeräten, vollgepackt mit komplexer Elektronik.

Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, wenn ich jedes Modell einzeln erwähnen möchte. Ein besonderer Publikumsmagnet war bestimmt Noldis grosser Jumbojet. Der Bereich über die Geschichte der Modellflugs mit Erwins wunderschöner und vollständiger Sammlung alter Fernsteuerungen liess besonders die älteren Besucher in Erinnerungen schwelgen, während sich das jüngere Publikum für die schnellen Jetmodelle begeisterte.

Einen imposanten Anblick boten auch die ausgestellten Grosssegler, die in den kleinen Räumen besonders riesig wirkten und manch einer staunte über die Ausgestellten Drohnen, die dank modernster Technologie komplett autonom fliegen.

Am Simulator durften die Besucher selbst ihre Fähigkeit als Modellpilot testen und am Basteltisch entstanden einfache Wurfgleiter aus Depron für die kleinsten Ausstellungsbesucher.

Dies alles war selbstverständlich nur machbar dank der grossartigen Hilfe des Betreuungsteams. Hier möchte ich nochmals ein grosses Dankeschön aussprechen an alle, die mitgemacht haben und durch ihren Einsatz dieses Projekt mitgetragen haben. Die anwesenden Ansprechspersonen wurden an gewissen Tagen regelrecht überrollt und waren pausenlos am zeigen und erklären. Dies ist gewiss ein Zeichen für den Erfolg der Ausstellung.

Ich blicke auf einen gelungenen Anlass zurück und bedanke mich nochmals herzlich bei allen Beteiligten.

Dom